Fragen und Antworten rund um den Kürbis

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Wie lange hält ein ausgehöhlter Kürbis und wie läßt sich seine Haltbarkeit verlängern?

Das hängt ganz von der Pflege ab. Wischen Sie den Kürbis nach dem Aushöhlen mit einem Tuch aus, damit nicht zu viel Feuchtigkeit verbleibt. Feuchtigkeit ist die Vorraussetzung für Schimmelbefall. Eine Desinfizierung mit Alkohol, z.B. Franzbranntwein soll wahre Wunder bewirken. Wichtig, wenn Sie den Kürbis nach draußen stellen, stellen Sie ihn vor Regen geschützt auf, z. B. unter einem Vordach. Ein weiterer Tip, sollte der Kürbis einmal trockenheitsbedingt zusammenfallen, können Sie ihn für 1 Stunde in Wasser legen. Er saugt sich dann wieder voll. Bei guter Pflege sollte ein Kürbis etwa 7-10 Tage halten.


Ansprechpartner: Alexander Thomas
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Wie wird der klassische Halloweenkürbis ausgehöhlt?

Suchen Sie sich den Ihren Vorstellungen nach passenden aus. Er sollte stehen. Schneiden Sie den Deckel heraus. Bei einem großen, voluminösen Kürbis sollten Sie den Deckel so ausschneiden, daß Sie ihn danach wieder aufsetzen können, also etwas nach innen versetzt schneiden. Anschließend die Kerne entnehmen, das Fruchtfleisch ausschaben, bis Sie auf den harten Rand stoßen (etwa 2-3 cm sollten stehen bleiben). Legen Sie das Motiv auf den Kürbis und zeichnen vor. Besonders gut geeignet ist dafür ein Rädler oder eine Nadel zum vorstechen. Nehmen Sie das Motiv ab und schneiden die gewünschten Kürbisteile aus. Alles was Sie für das erfolgreiche Schnitzen benötigen, finden Sie in unserem Halloween-Kreativ-Set.


Ansprechpartner: Alexander Thomas
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Welche Kürbisse lassen sich aushöhlen?

Im Grunde genommen alle. Auch die kleinen Kürbisse lassen sich wunderbar zu Windlichtern oder Mini-Halloweens aushöhlen. Dafür sind auch Uchiki Kuri und Zierkürbisse geeignet.


Ansprechpartner: Alexander Thomas
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Wann kann ich die ersten Früchte ernten?

Abhängig von Sorte und Pflanztermin können Sie die ersten Früchte ab Ende August ernten. Früchte sind reif, wenn ihre Schale hart ist und die typische Farbe hat. Ein weiteres Zeichen ist der Fruchtstiel, der bei den meisten Sorten trocken sein sollte. Reife Früchte sollte man auch nicht länger als nötig auf dem Feld lassen. Sauber und trocken eingelagert halten Sie besser.


Ansprechpartner: Alexander Thomas
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Meine Kürbisse haben unzählige Blüten aber nur wenige Fruchtansätze, ist das richtig so?

Kürbisse zählen zu den zweihäusigen Pflanzen, d.h. sie verfügen über männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. Dabei sind die männlichen Blüten, die keine Früchte tragen in der Überzahl, sie blühen auch später. Weibliche Blüten haben einen kleinen Kürbis hinter der Blüte, der abfällt wenn er nicht befruchtet wurde. Zur natürlichen Befruchtung sind Insekten notwendig, Hummeln sind noch häufiger als Bienen verantwortlich, bei wenigen Pflanzen tut es auch ein aufmerksamer Gärtner.


Ansprechpartner: Alexander Thomas
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Welchen Abstand sollte zwischen den Kürbispflanzen eingehalten werden?

Kürbisse sind sehr platzbedürftig. Dabei unterscheidet man wieder zwischen den Sorten. Sommerkürbisse wie die Zucchini und die Patissons ranken eigentlich gar nicht. Die Sorte Atlantic Giant macht Ranken von bis zu 10 m Länge. In der Regel sollte man auf eine Pflanze 1,5 - 2 qm Platz rechnen.


Ansprechpartner: Alexander May
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Wie tief wird gesät?

Die Samen sollten nicht tiefer als 1,5 cm tief eingesetzt werden. Kürbissamen haben immer eine spitze Seite, aus der die Wurzel sprießt. Diese spitze Seite sollte beim säen nach unten geseztz werden.


Ansprechpartner: Alexander May
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Wann sollte gesät werden?

Kürbisse sind sehr wärmebedürftig. wenn man Sie vorkultiviert, kann man Sie Ende April in Torftöpfen, Jiffy-Töpfen oder kleinen Töpfen mit Erde aussäen. Sie sollten dann bei ca. 20 °C stehen um zu keimen. Nach einer Woche sind die ersten gekeimt, meist sind sie nach 3 Wochen groß genug um sie auszupflanzen. Auspflanzen sollte man ab Mitte Mai, nach den letztmöglichen Frösten bis Mitte Juni. Pflanzungen nach Mitte Juni bringen in der Regel keine guten Erträge mehr. Kürbisse können auch direkt in das Freiland gesät werden. Dies sollte dann zwischen dem 10. und 20. Mai erfolgen.


Ansprechpartner: Alexander May
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Wie lange sind Kürbisse haltbar und wie kann ich ihre Lagerfähigkeit verbessern?

Das ist von sehr vielen Umständen abhängig. Da ist als erstes einmal die Sorte entscheidend. Manche Sorten halten nur recht kurz, als Beispiel kann man hier getrost fast alle Halloween-Kürbisse anführen. Manche Sorten, z. B. die Moschuskürbisse Butternut und Muscade de Provence halten bis zu einem Jahr. Weiterhin entscheidend ist die Erntereife der Kürbisse, sie sollte unbedingt eingehalten werden. Die Frucht sollte ausgewachsen sein, ihre typische Farbe besitzen und der Stiel sollte anfangen einzutrocknen. Lasst aber auch keine reifen Kürbisse zu lange auf dem Feld. Reife Kürbisse sollte man ernten, waschen und an einem trockenen, kühlen Ort lagern. Das Lager sollte immer mal wieder auf faule Kürbisse hin kontrolliert werden, sie müssen unbedingt zügig entfernt werden.


Ansprechpartner: Alexander May
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Wie lange ist Kürbissaatgut verwendbar bzw. keimfähig?

Kürbissamen gehört zu den Ölsaaten, genau die Sonnenblumen. Experten gehen davon aus, das die Keimfähigkeit etwa 5 Jahre beträgt. Älteres Saatgut keimt ungleichmäßiger, wobei dies auch sortenbedingt ist. Kalebassen liegen oft länger und benötigen sehr viel Wärme.


Ansprechpartner: Alexander May
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Kann ich selbstgezogene Samen verwenden?

Ja und Nein. Die Kürbisarten können sich innerhalb Ihrer Art kreuzen, das heißt die Sorten Early Butternut und Muscade de Provence ergeben in der nächsten Genaration eine Mischform. Normalerweise kreuzen sich Sorten der verschiedenen Arten z.B. Cucurbita maxima und Cucurbita Moschata nicht, wobei doch immer wieder auch Mischformen auftauchen. Viele Neuzüchtungen sind darüberhinaus sogenannte F1-Hybriden, deren Nachkommen wieder nach den Elterntypen aufspalten. möchte man eine Sorte wirklich rein vermehren, sollte keine Kürbispflanze der Art in einem Radius von etwa 1,5 km stehen. Um wirklich gute Kürbisse zu ernten, empfehlen wir Ihnen daher dringend neues Saatgut zu kaufen.


Ansprechpartner: Alexander May
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Wie unterscheide ich Zier- von Speisekürbissen?

Tatsächlich gibt es etwa 20 Kürbissorten, die ein zu Zierzwecken gezüchtet werden und unangenehmer Weise den Wirkstoff Cucurbitacin enthalten. Dieser Wirkstoff kann Übelkeit und Magenkrämpfe erzeugen. Weiterhin schmecken Zierkürbisse etwas bitterlich. Als Hilfe bleibt uns zu sagen, dass die meisten Zierkürbisse klein sind und wenig, auch nicht besonders verführerisches Fruchtfleisch, enthalten. Reine Zierkürbisse sind z.B. Warzenmischung, Kronenkürbisse, Pear bicolor und die Kalebassen. Echte Zierkürbisse können sich allerdings auch mit Sorten der Art C. pepo kreuzen, dazu zählen neben vielen Speisekürbissen auch die Zucchini. Wenn Sie neben diesem Risiko auch die allgemeine Kreuzungsfreudigkeit der Kürbisse betrachten, lohnt es sich auf jeden Fall, neues, garantiert sortenreines Saatgut zu kaufen. Sonst ernten Sie nach mühevoller Kultur am Ende des Jahres evtl. schlechte, schlimmstenfalls nicht verwendbare Früchte.


Ansprechpartner: Alexander May

aus dem Leben der Kürbisse

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