Der Riesenkürbis-Freilandversuch im April

12.04.2002

Alle Samen sind gesät. Auf eine aufwendige Präparation, z.B. Anfeilen oder Vorquellen, haben wir (evtl. auch aus Bequemlichkeit ? ) verzichtet. Die Samen sollen auf natürlichem Wege quellen und keimen. Aufgestellt werden Sie in einem kalten Folienhaus ohne Heizung. Die Töpfe werden zur Erwärmung mit 17g-Vlies abgedeckt.

 

16.04.2002

Schon 3 Tage ohne den geringsten Sonnenschein. Ach käme sie doch nur ab und zu einmal hervor. Die Kandidaten bereiten mir Sorge, obwohl 15-17° erreicht werden. Ich habe einen herausgezogen, sie sind bereits aufgequollen. Übermorgen soll das Wetter besser werden, auch für die bereits gesäten 120.000 Kürbiskollegen ist dies besser. Die andere Hälfte wird nächste Woche ausgesät, insgesamt sind es dieses Jahr ca. 240.000 Kürbispflanzen. So langsam kommt auch die Webseite in Form, es regnet ja, da hat man als Gärtner etwas mehr

Zeit. Sie wird wohl zum 01.05.2002 online gehen.

 

17.04.2002

Es wird mir zu riskant, ich bringe die Kandidaten zu einem Kollegen, der seine Gewächshäuser heizt. Dort stellen wir die Kiste auf das Heizungsrohr. So bekommen die Samenkörner Wärme von unten - eigentlich optimal zur Keimung.

 

20.04.2002

Und siehe da, die ersten Kandidaten sind gekeimt.

 

24.04.2002

In 4 Töpfen ist noch nichts zu sehen, sehr wahrscheinlich sind sie verfault. Da die anderen aber bereits fleißig wachsen, beschließe ich, sie nach Hause zu holen. Da die Namensschilder unter dem Topf liegen, bin ich gespannt, wer nicht gekeimt ist und ob ich davon noch Geschwister zum Nachsäen habe. Vorsichtig schaue ich nach, 3 sind wie vermutet gefault, 1, ein 497 Kurilich 2001, scheint noch müde zu sein, er braucht wohl noch 3-4 Tage, gefault ist er glücklicherweise noch nicht.

 

25.04.2002

Alle 4 nicht gekeimten Samen sind faul. Gottseidank haben wir davon Schwestersamen, doch wenn davon jetzt einer nicht keimt, ist der Kandidat nicht mehr im Rennen.